Sehr geehrte Damen und Herren,
(Auszug) bei unserem wunderschönem 12-tägigen
Urlaub in Ramsau jetzt Anfang Oktober ist uns etwas sehr Bedenkliches
aufgefallen.
Am Parkplatz "Holzlager" an der ST 2090 zum Hintersee
muss anscheinend vor einiger Zeit eine vermutlich unbedachte
Gartenabfallentsorgung stattgefunden haben. Darin müssen
sich Samen vom "Indischen Springkraut" oder "Drüsiges
Springkraut" (Impatiens glandulifera) befunden haben.
Diese Pflanze ist ein extrem wucherndes, im wahrsten Sinne
des Wortes, Unkraut, dass die einheimische Bepflanzung überwuchert
und damit verdrängt.
Inzwischen ist der gesamte Bereich des Parkplatzes vom Bushalteschild
im Westen bis zum Pfad hinunter zur kleinen Schleuse im Osten
befallen und erstreckt sich ziemlich weit hinunter fast bis
zur Ache und zu der Schleuse.
Auch an der Seeklause außerhalb des Gartenbereichs
an der Ostseite zum Ufer hin, haben wir es entdeckt.
Meine Frau und ich sind beide sehr engagiert in Sachen Natur
(im Verschönerungsverein und als Gartenberaterin und
stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Gartenbau
und Landespflege Ebersberg e.V.).
Auf allen unsere Wanderungen in und um Ramsau haben wir es
sonst nirgends gesehen.
Wir möchten die zuständigen Stellen in der Gemeinde
Ramsau inständig bitten schnellstmöglich etwas zu
unternehmen und den Befall möglichst schnell zu unterbinden.
Denn wenn dort nicht schnell etwas passiert, kann man die
Schilder mit den Pflanzenarten entfernen, da sie dort nicht
mehr wachsen werden. Der Zauberwald wird in drei, vier Jahren
durch das Springkraut überwuchert sein.
Diese Warnung klingt sehr dramatisch, aber uns ist bekannt
dass einige Gemeinden und Behörden bereits resignieren,
weil sie sich nicht mehr im Stande sehen dieses wuchernde
Kraut zu bändigen. Auch in unserem Bereich wurde ein
Vorgehen versäumt und jetzt sind sehr viele Fluss- und
Bachufer (im Feuchtbereich), sowie Bahndämme (auch im
Trockenbereich) überwuchert und die heimische Vegetationsvielfalt
verschwunden!
Auch in den heimischen Gärten sollte die Pflanze vernichtet
werden und die Einwohner darauf hingewiesen werden.